Persönlich

#7|17 Wir kommen hochbegabt zur Welt | Über die Fehler von unserem Schulsystem.

98% der Kinder kommen hochbegabt zur Welt! NACH der Schule sind es NUR noch 2%!?!
Was weiß denn die Schule von den wahren Bedürfnissen der Kinder? Das Schulsystem geht von dem Konzept der Erwachsenen aus und da soll man Kinder hinein zwengen in diese Form? Jedes Kind hat andere Eigenschaften und die bringt es mit auf dieWelt und deshalb ist jedes Kind eigentlich hochbegabt!

„Wenn es drauf ankommt, ist das einzige Wissen, das wirklich wichtig ist, wie man Wasser reinigt, wie man sein eigenes Essen anbaut, wie man kocht, wie man etwas baut und wie man liebt. Lustigerweise wird nicht eine einzige Sache davon einem in der Schule beigebracht. Es ist fast so, als wollte jemand unseren Kopf mit nutzlosem Mist füllen, woraus wir niemals in unserem Leben profitieren werden, so dass wir immer abhängig bleiben von der Regierung und all den Großkonzernen.“ ©SpiegelDich
 
Die Kinder verlieren das, was für das eigene Leben später am wichtigsten ist. Und das ist die Leidenschaft! Es gibt zwar bereits ein paar Schulen die sich von dem heutigen Schulsystem unterscheiden und den Kindern ihr Potential zur Entfaltung ermöglichen, aber meiner Meinung nach sind das definitiv viel zu wenige. Am besten wäre es dieses System abzuschaffen und all die Schulen die es auf der Erde gibt umzustrukturieren. Für das wohl jeden Kindes!
Es sollte nicht schlimm sein, wenn ein Kind mal ein paar Tage fehlt, ob es nun Krank ist oder Ihr als Familie in Urlaub fahren möchtet. Wie frei wäre man, wenn man nicht mehr an die Schulferien gebunden ist? Der klassische „Unterricht“, so wie wir ihn kennen – wo ein Lehrer vorne steht und den Kindern wissen vermittelt wird, gibt es an solchen Schulen nicht. Und das aus einem ganz bestimmten Grund. Kinder wollen in ihrer Einzigartigkeit gesehen werden, sie wollen beachtet werden und nicht behandelt oder unterrichtet. Dadurch werden sie nämlich bewertet und selektiert. Wenn Du mal genauer darüber nachdenkst, tut das doch weh? Das was dabei entsteht, dieser Schmerz der einem zugefügt wird wenn man nicht dazu gehören darf, ausgegrenzt und behandelt wird – ist mit dem körperlichen Schmerz zu vergleichen, denn es werden dabei im Hirn genau die selben Netzwerke aktiviert. Dabei stellt sich die Frage: Kann man etwas lernen wenn man Hunger oder Durst hast? Oder wenn man Schmerzen hat? Kannst Du dabei konzentriert sein??? Nein,richtig! Dadurch wird nicht auf die jeweiligen (seelische) Grundbedürfnisse eingegangen die bei jedem Kind (Mensch) essentiell sind, sondern verletzt. In diesen sogenannten alternativen Schulen gibt es keine vorgegebene Struktur. Die Kinder haben die Möglichkeit sich auszusuchen was sie lernen möchten. Die Kinder werden nicht nach dem Alter unterteilt, egal ob 1 Klässler, 2,3,4,5 usw. Sie lernen gemeinsam und können sich somit gegenseitig unterstützen. Dieser Zusammenhalt ist enorm wichtig, das Gefühl Eins zu sein.
Gemeinschaftsspirit vs Einzelkämpfer 
Einzelkämpfer sind ausgestorben. Erfolgreich kann man nur durch Zusammenarbeit werden. Jeder Mensch, hat andere Fähigkeiten, jeder hat ein anderes Themengebiet worin er Spezialist ist und nur Gemeinsam ergibt es das Ganze! Das gesammelte Wissen von jedem Einzelnen ergibt somit Eins.
Wir werden aber leider von Anbeginn sozusagen aufeinander gehetzt und können dann später gar nicht mehr richtig zusammen arbeiten. Wir werden darauf gar nicht erst vorbereitet und stehen dann vor einer Herausforderung.
 
Wie wärs mit den Schulfächern – Glück? Lebenskompetenz? Verantwortung? Handwerk? Selbstversorgung? Naturheilkunde? Gesunde Ernährung? Freie Energie? Gewaltfreie Kommunikation? Spiritualität? Überleben in freier Natur? Ehrlicher Erfolg? Persönlichkeitsentwicklung? Tanzen? Singen? Herausforderung? Selbstliebe? Bereiche die für das bevorstehende Leben von Nöten sind. Die wirklich gebraucht werden und wodurch man nicht mehr manipulierbar ist. Wenn man dies von Beginn an den Kindern näher bringen würde, müssten wir uns später im Erwachsenen Alter erst gar nicht mehr so intensiv damit beschäftigen. Versuchen Gewohnheiten abzulegen, falsche Glaubenssätze zu transformieren, das ständige streben nach Glück! Denn das ist wesentlich anstrengender – aber es scheint das dies bewusst verhindert wird!
Natürlich sind auch dementsprechende Fachkräfte vor Ort. Es gibt keine festgelegten Termine für Arbeiten, Tests, Aufsätze oder Diktate. Die Kinder entscheiden selbst wenn sie der Meinung sind alles verstanden zu haben und melden sich selbst dafür an. Der eine lernt schneller und andere braucht vielleicht ein bisschen länger. Das spielt dabei gar keine Rolle. Daher sind die sogenannten fehlenden „Unterrichtsstunden“ nicht von Bedeutung, sie steigen einfach dort wieder ein wo sie aufgehört haben! So einfach ist das.
 
Allein das Auswahlverfahren der Lehrer, aber nicht nur in Schulen – die allgemeine Auswahl der Arbeitnehmer wird überwiegend durch den Notendurchschnitt oder Abschluss bestimmt. Wichtig ist doch aber die soziale Kompetenz, die emotionale Intelligenz und die eigene Persönlichkeit. Das ist das worauf es ankommt. Noten waren für mich noch nie wichtig, das sagt rein gar nichts über einen Menschen aus. Außer vielleicht, dass er gut auswendig lernen kann. Macht es Sinn, einen Menschen anhand seiner Noten zu be(ver)urteilen? Brauchst Du einen Abschluss oder eine Ausbildung um gut darin zu sein? (Das ist natürlich etwasBranchenabhängig) Denkst Du nicht das Du genau so gut ein Autodidakt sein kannst, der sein „Handwerk“ trotzdem versteht? Ein Student, der 8 Semester studiert hat, hat eben 8 Semester lang studiert. In der Theorie mag er vielleicht gut sein, aber wie sieht es mit der Praxis aus? Das ist teilweise sehr realitätsfremd! Was ist mit den Menschen die einen nicht so sehenswerten Durchschnitt haben? Heißt das, dass er/sie nicht gut darin ist? Vielleicht hat derjenige einfach Prüfungsangst und kann sich nicht richtig konzentrieren oder hat Lernschwierigkeiten, ist aber in der Praxis ganz anders? Er weiß was zu tun ist,versteht etwas davon und vielleicht wäre er sogar ein „besserer“ Angestellter als einer mit einem 1er Durchschnitt?! Es kommt doch vielmehr auf die didaktischen Fähigkeiten an und auf die Persönlichkeit! Ich finde das sollten nicht die Kriterien sein, jeder hat eine Chance verdient.
Ich selbst habe noch keine Kinder und habe bis vor ein paar Monaten, bevor ich anfing mich mit Persönlichkeitsentwicklung uvm intensiv zu beschäftigen – nie damit auseinandergesetzt  oder es gar hinterfragt. Für mich steht definitiv fest, dass das normale Schulsystem für mich nicht in Frage kommt und ich mein(e) Kind(er) nicht so abhängig aufwachsen lassen möchte. Ich möchte ihnen ihre Entfaltungsmöglichkeiten bieten die sie brauchen, die das richtige für sie sind. Das kann ich zum einen durch die Erziehung fördern aber eben auch mit der Wahl der richtigen Schule.
Die Erziehung spielt ebenso eine so so so wichtige Rolle, schenkt ihnen Aufmerksamkeit, fördert sie, beschäftigt Euch mit ihnen, nehmt ihre Bedürfnisse wahr und beachtet sie. Gebt ihnen keinesfalls das Gefühl das sie für irgendetwas noch zu klein sind, zu schwach oder etwas nicht können. Helft ihnen dabei, unterstützt sie und redet ihnen niemals ein; das sie etwas nicht können. Eure Kinder sind nicht dumm! Sie werden nur durch das gesamte System verdummt! Das Leben wird geprägt durch Erfahrungen. Bis zu einem bestimmten Alter sind sie ein Stück, das Produkt der Sozialisation was Du ihnen vorlebt. Erst später werden sie mehr von dem Umfeld sozialisiert.
Willst Du nicht auch das beste für Dein(e) Kind(er)?
LERNLUST STATT SCHULFRUST!
ANNA
 
Inspiriert durch das Gespräch mit Gerald Hüther (Interview)

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1 Comment

  1. Isabell says:

    Hey meine Liebe, regt wirklich sehr zum Nachdenken an. Und werde wohl dass ein oder andere versuchen umzusetzen. Nur ist alles leider gar nicht machbar. Trotz allem…mach weiter so! Lese gerne von dir und Teile auch viele deiner Meinungen

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